Wie leben Frauen der verschiedenen Religionen ihren Glauben ganz privat und auch in Verbundenheit mit ihren Gemeinden oder Glaubensgemeinschaften?
Über diese Frage tauschen sich Frauen im geschützten Rahmen aus. An vier Terminen im Jahr besuchen sie gemeinsam Glaubensorte oder treffen sich im Haus der Religionen. Sie erleben die Religion und Weltanschauung der anderen, kommen miteinander ins Gespräch, begegnen sich in Verschiedenheit auf Augenhöhe.
Frauen unterschiedlichen Alters, die verschiedenen Religionen und Weltanschauungen angehören und unterschiedlich kulturell geprägt sind, erzählen einander, was ihnen Orientierung und Halt gibt.
Jede Frau ist herzlich willkommen und kann ihre eigenen Erfahrungen einbringen.
Kontakt und Informationen erhalten Sie bei Dr. Rebekka Brouwer, Referentin im Haus der Religionen, die das ehrenamtlich geleitete und gestaltete Projekt begleitet.
Kontakt
Dr. Rebekka Brouwer
Ev.-luth. Theologin. Referentin für Bildungsarbeit
Tel. 01520 - 28 555 21
Email: brouwer@haus-der-religionen.de
Anmerkung: Die Teilnahme am Frauenprojekt ist allen, die sich als Frauen verstehen, vorbehalten, um ihnen einen SafeSpace zu eröffnen.
Eine Männergruppe gibt es zurzeit im Haus der Religionen nicht, sollten Sie Interesse haben, eine ähnliche Gruppe für Männer zu gründen, wenden Sie sich bitte an:
Sören Schnieder
Katholischer Theologe. Referent für Bildungsarbeit
Tel.: 01575 - 43 00 964
Email: schnieder@haus-der-religionen.de
Das sagen Frauen über das Projekt
"Mich erfreut die Offenheit und Herzlichkeit, mit der wir als Jüdinnen, Musliminnen, Christinnen, Bahai, Buddhistinnen und Hindus seit vielen Jahren zusammenkommen. Im Austausch entdecken wir immer wieder, wie viel uns über die unterschiedlichen Traditionen und Religionen hinweg verbindet. Es ist ein Raum des gegenseitigen Respekts, in dem wir nicht nur voneinander lernen und gemeinsam wachsen, sondern in dem auch Freundschaften entstanden sind, die uns bereichern."
Myriam Abdel-Rahman Sherif
„Ich bin beim Frauenprojekt dabei, weil ich es wichtig finde, mehr über die in Religionen und Weltanschauungen, die es in Hannover und Niedersachsen gibt zu erfahren. Spannend ist dabei, dass ich jedes Mal noch Neues erfahre, auch in meiner eigenen Religion! Zugleich macht es einfach auch Spaß mit anderen Frauen diese Veranstaltungen zu organisieren, wichtige Orte in den Religionen kennenzulernen und mit anderen Frauen und deren Fragen zu den Religionen und Weltanschauungen in den Austausch zu kommen.“
Wencke Breyer
„Mich begeistert an der interreligiösen Arbeit mit Frauen die immer neuen Perspektiven, die wir im Austausch erfahren und in denen wir auch unseren eigenen Standpunkt gespiegelt sehen. Nicht stehen zu bleiben, immer im Gespräch zu bleiben. Das ist mir wichtig.“
Petra Wegner
"Die Fragen, die die Frauen aus anderen Religionen mir stellen, regen mich an, über meinen eigenen Glauben nachzudenken. Das finde ich spannend: was mir selbstverständlich ist, hinterfrage ich sonst nicht. Und ich finde es interessant, etwas über die anderen Religionen zu erfahren, gerade von Frauen. Sie reden anders als Männer."
Barbara Hennings
"Wir Menschen verschiedener Kulturen und Religionen teilen uns diese Welt, in der Liebe zu ihr und in der Verantwortung für sie. Das Frauenprojekt im Haus der Religionen gibt uns Frauen die Möglichkeit, uns in unserer Vielfalt besser kennenzulernen und gemeinsam diese Liebe und Verantwortung zu teilen."
Kerstin Noura Atallah
